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Thermenstadt im Naturpark AltmĂĽhltal

Prädikat: Umweltschule in Europa

Zum sechsten Mal: Umweltschule in Europa

Am letzten Schultag traf die erfreuliche Nachricht der Deutschen Gesellschaft fĂĽr Umwelterziehung (DGU) in Treuchtlingen ein:

„ Herzlichen Glückwunsch zur Auszeichnung Umweltschule in Europa/ Internationale Agenda 21-Schule 2006/07“

Zum sechsten Male in Folge wurde die Grundschule Treuchtlingen mit diesem auĂźergewöhnlichen Prädikat ausgezeichnet – nach wie vor als einzige Schule im Landkreis – und zusätzlich mit drei Sternen, der größten Anerkennung ĂĽberhaupt,  zertifiziert. Die offizielle Ăśbergabe musste zwar wegen der vielen Bewerbungen und der fĂĽr die Jury schwierigen Beurteilung ins nächste Schuljahr hinausgeschoben werden, aber das Ergebnis wurde bereits jetzt verkĂĽndet, damit auch die beteiligten Kinder, die nun die Schule wechseln, vom erfolgreichen Abschluss ihrer engagierten Aktivitäten erfahren.

Grund fĂĽr die hochkarätige Auszeichnung war die enorme Vielseitigkeit und die bemerkenswerte Nachhaltigkeit der vielen Projekte, die von den Kindern und den Lehrkräften der Grundschule Treuchtlingen unter der FederfĂĽhrung ihres Umweltexperten, Konrektor Herbert Brumm, im Laufe des letzten Schuljahres verwirklicht wurden. Auch die zahlreichen  funktionierenden Kooperationen mit auĂźerschulischen Partnern wurden als sehr positiv eingeschätzt.
Die Mitglieder der Jury zeigten sich höchst erfreut darĂĽber, dass die Mitglieder der Umweltgruppe nicht nur selbsttätig handelnd an vielen Stellen tätig waren, sondern dass sie ihr Wissen an andere systematisch weitergaben,  indem sie vor Ort ein gemeinsames Projekt mit dem Kindergarten – Stationentraining zum Thema Gewässer – durchfĂĽhrten, aber auch Studenten der Uni Eichstätt und Referendaren in der 2. Phase der Lehrerbildung in Vorträgen und  mit   praktischen Beispielen Einblick in die notwendigen MaĂźnahmen zum Schutz unserer Umwelt gaben. Von dieser Umsetzung des Konzeptes „Lernen durch Lehren“, mit dem sich die  Kinder enorm viel Selbstkompetenz und Sozialkompetenz erwerben, waren die Umweltpädagogen der DGU hellauf begeistert.

Stationentraining zum Gewässer -ein Projekt mit dem Kindergarten
Viertklässler geben Studenten und Referendaren Einblick in notwendige Maßnahmen zum Gewässerschutz

Ein zweiter wichtiger Baustein für die Auszeichnung war die Erkenntnis, dass die Grundschule Treuchtlingen mit der Einbeziehung der Umweltbildung in ihr Comeniusprojekt dieser Aufgabe eine internationale Ausdehnung gegeben hat. Das Pflanzen von Obstbäumen als Start für einen Comenius-Garten und als Signal für die zukünftige gemeinsame Arbeit der Schulen mehrerer Länder, dazu die Pflanzaktionen in Rumänien und die Beeinflussung der türkischen Schule in Richtung Umweltpädagogik sowie die gemeinsame Erstellung eines Memory-Spiels mit Pflanzen und Tieren der jeweiligen Heimat – in Verbindung mit dem Namen in vier verschiedenen Sprachen; das hat die Jury sehr beeindruckt.

Drittes groĂźes Projekt neben vielen alltäglich gewordenen Aktivitäten ist das völlig neue Konzept zur Begegnung mit dem Wald, das von Konrektor Brumm zusammen mit Vertretern des Forstamtes entwickelt wurde. Alle dritten Klassen der Grundschule erlebten den Wald , seine Angebote und seine Probleme, mehrfach vor Ort. Pflanzaktionen zur Aufforstung  abgeholzter Bestände, die der Borkenkäfer vernichtet hatte, waren dabei ein wesentlicher Bestandteil. Die Kinder haben gelernt, dass man kreativ umgehen muss mit den Herausforderungen durch die Umwelt. Dass nicht nur Bäume gepflanzt, sondern einige auch als „Schulwald“ nachher regelmäßig betreut wurden, um ihren BedĂĽrfnissen nach Wasser Rechnung zu tragen, wurde von der Jury bewundernd registriert.
„Eigentlich hätten wir uns die Arbeiten der Grundschule Treuchtlingen gar nicht ansehen müssen,“ meinte der Landeskoordinator der DGU am Telefon, „denn was von Euch kommt, ist immer Spitze. Wir waren aber sehr neugierig und wollten genau wissen, was ihr schon wieder Neues bietet.“
Ein solches Lob aus berufenem  Mund nimmt man doch immer gerne entgegen und gibt es an die SchĂĽler und deren Lehrkräfte weiter.

Staatsminister Dr. Bernhard verleiht Umweltprädikat

„Global denken, lokal handeln“ – an dieses Ergebnis der Weltklimakonferenz von Kyoto erinnerte der Bayerische Umweltminister Dr. Otmar Bernhard, als er bei einer Feierstunde in Fürstenfeldbruck insgesamt 62 bayerischen Schulen das Gütesiegel „Umweltschule in Europa“ verlieh, das europaweit von größter Bedeutung ist und in Deutschland von der Deutschen Gesellschaft für Umweltbildung nach genau festgelegten Kriterien vergeben wird. Er wollte damit sagen, dass in der heutigen Zeit sich jede Organisation um eine lebenswerte Umwelt bemühen müsse; dass eigentlich jeder Mensch aus eigenem Interesse dazu beitragen müsse, die Umweltsituation zu verbessern. „Die Politiker können noch so viele Gesetze machen und Verträge abschließen – wenn nicht eine Verwirklichung durch die Menschen erfolge, haben sie keine Chance, eine Verbesserung zu bewirken.“ Die 62 Schulen, die er für besondere Umweltprojekte auszeichnen durfte, bezeichnete er als vorbildlich in Sachen Umwelterziehung, wobei der Lehrplan des Kultusministeriums in Bayern der Umweltbildung einen breiten Raum gebe.
Eine der 62 Schulen – die einzige aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen – war die Grundschule Treuchtlingen. Sie hatte in den Vorjahren bereits fünfmal hintereinander dieses Prädikat erhalten. Im Vorjahr war eine Erweiterung erfolgt: Als internationale Agenda 21 Schule waren die Treuchtlinger Projekte, die nicht nur von der Umweltgruppe unter der Leitung von Konrektor Herbert Brumm verwirklicht wurden, sondern an denen sich inzwischen viele Klassen mit eigenen Aktivitäten beteiligen, mit drei Sternen zertifiziert worden.
Diese ganz seltene Auszeichnung erhielt die Grundschule Treuchtlingen als eine von ganz wenigen Schulen – unter den 15 prämierten Schulen Mittelfrankens war sie die einzige – auch für das Jahr 2007. Die Jury betonte, dass man auf dieses Ergebnis schon sehr stolz sein kann.
Bevor Rektor Wagner und Konrektor Brumm, die mit drei SchĂĽlern nach FĂĽrstenfeldbruck gereist waren, Urkunde, Fahne und Stempel entgegennehmen konnten, demonstrierten sie den interessierten Besuchern einige der Projekte fĂĽr die sie ausgezeichnet worden waren.
Ein Schwerpunkt wurde dabei auf die zahlreichen Pflanzaktionen gelegt, die im Vorjahr stattfanden.
Da waren zum einen die Aufforstungen am Burgberg und am Nagelberg, die unter Anleitung von Förstern erfolgt waren. Auch im Auwald wurden in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und mit Unterstützung des Umweltzentrums Treuchtlingen weitere Pflanzungen vorgenommen; in diesem Zusammenhang schrieben die Schülerinnen und Schüler auch ein Pflanzenbestimmungsbuch selbst. Hauptziel war dabei jedoch, dass die Schüler/innen mit der Methode „Lernen durch Lehren“ als Experten für ein Fachgebiet ausgebildet wurden. Damit wurde nicht nur ihre Sachkompetenz, sondern auch ihre Selbstkompetenz und ihre Sozialkompetenz merklich gesteigert. Diese Intention gab dem Projekt einen noch weiter gehenden Bildungscharakter.
SchlieĂźlich gab im Schulbereich es eine Pflanzaktion im Rahmen des Comenius-Projektes.
Das Comenius-Projekt unter dem Titel „Die Natur – unser Freund“ war ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten in Sachen Umwelt und damit ein Baustein für die Verleihung des Prädikates einer europäischen Umweltschule. Der Gedanke des Pflanzen- und Tierschutzes wurde hinausgetragen zu den Schulen in Deva (Rumänien) und Aksaray (Türkei). Es wurde nicht nur ein gemeinsames Pflanzenmemory von den Kindern gestaltet, sondern es wurden auch in den einzelnen Schulen viele Maßnahmen zur Umweltbildung durchgeführt. Rund um die kleine türkische Schule, wo es vor einem Jahr noch sehr trist aussah, wurden inzwischen zahlreiche Bäume gepflanzt und Wiesen angesät; der Umweltgedanke hat Einzug gehalten. Auch im rumänischen Deva gab es mehrere Pflanzaktionen. Inzwischen findet man auch Nistkästen für Vögel, die in Treuchtlingen von Viertklässern hergestellt wurden, in den Vorgärten der Schulbehörden in Aksaray und Deva. Auch für das laufende und für das kommende Schuljahr wurden zahlreiche gemeinsame Aktionen geplant und teilweise auch schon durchgeführt. Der Grundstein für eine weitere Prämierung ist gelegt.
 Dr. Bernhard betonte, dass es schon ein groĂźer Erfolg ist, diese Auszeichnung zu bekommen, noch dazu mehrfach hintereinander. Landeskoordinator HĂĽbner betonte, dass man bei der Grundschule Treuchtlingen schon gar nicht mehr so genau prĂĽfen muss, weil sehr wohl bekannt ist, was unter der FederfĂĽhrung von Konrektor Brumm unter Mitwirkung vieler Klassen hier geleistet wird in Sachen Umweltbildung. Er stellte aber auch fest, dass diese Aktivitäten nicht nur FrĂĽchte bringen fĂĽr die Zukunft der Kinder, sondern dass sie den SchĂĽlern in der Regel auch noch viel SpaĂź machen. Das konnten die beteiligten GrundschĂĽler und die ehemaligen GrundschĂĽler  aus Treuchtlingen, die in FĂĽrstenfeldbruck dabei waren, sofort lautstark bestätigen.

Eine der 62 Schulen – die einzige aus dem Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen – war die Grundschule Treuchtlingen. Sie hatte in den Vorjahren bereits fünfmal hintereinander dieses Prädikat erhalten. Im Vorjahr war eine Erweiterung erfolgt: Als internationale Agenda 21 Schule waren die Treuchtlinger Projekte, die nicht nur von der Umweltgruppe unter der Leitung von Konrektor Herbert Brumm verwirklicht wurden, sondern an denen sich inzwischen viele Klassen mit eigenen Aktivitäten beteiligen, mit drei Sternen zertifiziert worden.
Diese ganz seltene Auszeichnung erhielt die Grundschule Treuchtlingen als eine von ganz wenigen Schulen – unter den 15 prämierten Schulen Mittelfrankens war sie die einzige – auch für das Jahr 2007. Die Jury betonte, dass man auf dieses Ergebnis schon sehr stolz sein kann.
Bevor Rektor Wagner und Konrektor Brumm, die mit drei SchĂĽlern nach FĂĽrstenfeldbruck gereist waren, Urkunde, Fahne und Stempel entgegennehmen konnten, demonstrierten sie den interessierten Besuchern einige der Projekte fĂĽr die sie ausgezeichnet worden waren.
Ein Schwerpunkt wurde dabei auf die zahlreichen Pflanzaktionen gelegt, die im Vorjahr stattfanden.
Da waren zum einen die Aufforstungen am Burgberg und am Nagelberg, die unter Anleitung von Förstern erfolgt waren. Auch im Auwald wurden in Zusammenarbeit mit dem Wasserwirtschaftsamt Ansbach und mit Unterstützung des Umweltzentrums Treuchtlingen weitere Pflanzungen vorgenommen; in diesem Zusammenhang schrieben die Schülerinnen und Schüler auch ein Pflanzenbestimmungsbuch selbst. Hauptziel war dabei jedoch, dass die Schüler/innen mit der Methode „Lernen durch Lehren“ als Experten für ein Fachgebiet ausgebildet wurden. Damit wurde nicht nur ihre Sachkompetenz, sondern auch ihre Selbstkompetenz und ihre Sozialkompetenz merklich gesteigert. Diese Intention gab dem Projekt einen noch weiter gehenden Bildungscharakter.
SchlieĂźlich gab im Schulbereich es eine Pflanzaktion im Rahmen des Comenius-Projektes.
Das Comenius-Projekt unter dem Titel „Die Natur – unser Freund“ war ein weiterer Schwerpunkt der Aktivitäten in Sachen Umwelt und damit ein Baustein für die Verleihung des Prädikates einer europäischen Umweltschule. Der Gedanke des Pflanzen- und Tierschutzes wurde hinausgetragen zu den Schulen in Deva (Rumänien) und Aksaray (Türkei). Es wurde nicht nur ein gemeinsames Pflanzenmemory von den Kindern gestaltet, sondern es wurden auch in den einzelnen Schulen viele Maßnahmen zur Umweltbildung durchgeführt. Rund um die kleine türkische Schule, wo es vor einem Jahr noch sehr trist aussah, wurden inzwischen zahlreiche Bäume gepflanzt und Wiesen angesät; der Umweltgedanke hat Einzug gehalten. Auch im rumänischen Deva gab es mehrere Pflanzaktionen. Inzwischen findet man auch Nistkästen für Vögel, die in Treuchtlingen von Viertklässern hergestellt wurden, in den Vorgärten der Schulbehörden in Aksaray und Deva. Auch für das laufende und für das kommende Schuljahr wurden zahlreiche gemeinsame Aktionen geplant und teilweise auch schon durchgeführt. Der Grundstein für eine weitere Prämierung ist gelegt.
 Dr. Bernhard betonte, dass es schon ein groĂźer Erfolg ist, diese Auszeichnung zu bekommen, noch dazu mehrfach hintereinander. Landeskoordinator HĂĽbner betonte, dass man bei der Grundschule Treuchtlingen schon gar nicht mehr so genau prĂĽfen muss, weil sehr wohl bekannt ist, was unter der FederfĂĽhrung von Konrektor Brumm unter Mitwirkung vieler Klassen hier geleistet wird in Sachen Umweltbildung. Er stellte aber auch fest, dass diese Aktivitäten nicht nur FrĂĽchte bringen fĂĽr die Zukunft der Kinder, sondern dass sie den SchĂĽlern in der Regel auch noch viel SpaĂź machen. Das konnten die beteiligten GrundschĂĽler und die ehemaligen GrundschĂĽler  aus Treuchtlingen, die in FĂĽrstenfeldbruck dabei waren, sofort lautstark bestätigen.