A A A |
Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Klimawerkstatt im Rahmen des Comenius-Projektes

Das Thema "Klima" wurde innerhalb der Werkstattarbeit mit dem aus München kommenden "Klimamobil" erweitert und intensiviert. Versuche rund um das Klima sollten die Kinder (Ethikgruppe und die vierten Klassen) für unser Thema "Klima" sensibilisieren und einstimmen.

Besuch des Klimamobils – Treuchtlinger Schüler erfahren mehr über den Klimawandel

Nach der 1. Pause sind wir in ein anderes Klassenzimmer gegangen. Dort hat uns eine Frau begrüßt. Sie hat gesagt, sie ist Käpt’n Stefanie. Als erstes hat sie uns weiße Kittel gegeben, die mussten wir dann anziehen. Wir sahen aus wie richtige Wissenschaftler. Danach haben wir uns an der Leinwand die Erde von oben angeschaut.

Wir haben dann das erste Experiment gemacht. Wir haben eine kleine Schüssel mit Wasser in die Mitte gestellt. Danach haben wir zwei Plastikbecher, den einen links und den anderen rechts von der Schüssel hingestellt. Obendrauf haben wir eine große durchsichtige Schüssel gestülpt und auf diese Schüssel oben noch eine Taschenlampe gestellt. In der Zwischenzeit hat Frau Kremer Räucherstäbchen angezündet. Als wir das Räucherstäbchen unter die durchsichtige Schüssel gehalten haben, ist die Luft durch das glühende Räucherstäbchen leicht geworden und nach oben gestiegen. Oben wurde sie wieder schwer und sank an den Seiten wieder nach unten. Mit diesem Experiment hat uns Käpt’n Stefanie den Windkreislauf erklärt.

Danach haben wir uns wieder vor die Leinwand gesetzt und haben gelernt, warum es eigentlich wärmer wird. Wir sind in die Vergangenheit ins Jahr 1870 gereist und haben dann geschaut, wie sich die Temperaturen auf der Erde bis 2013 verändert haben. Wir haben uns eine Landkarte angeschaut. Dort waren Farben, und zwar blau für kalt, grün für mittel, gelb für warm und rot für heiß.  Wir haben auch gesehen, dass am Nordpol das Eis langsam wegschmilzt. Käpt’n Stefanie hat uns erklärt, eines Tages wird es vielleicht keine Eisbären mehr geben, denn es wird immer wärmer und wärmer. Im Jahr 2099 wird es so warm sein, dass es das Eis am Nordpol gar nicht mehr gibt. Das liegt daran, dass wir Menschen viel zu viel CO2 (Kohlenstoffdioxid) und CH4 (Methan) produzieren. Wir brauchen zwar ein wenig CO2 und CH4 in der Atmosphäre, aber zu viel CO2 kann das Klima deutlich verändern.

Wir haben auch ein zweites Experiment gemacht. Wir testeten, ob CO2 gefährlich ist. Diesmal haben wir eine Flasche mit Essig, einen Trichter, Backpulver und einen Ballon gehabt. Wir haben den Ballon auf den Trichter gesteckt und dann mit Backpulver gefüllt. Dann haben wir den Ballon auf die Flasche gesteckt und das Backpulver in die Flasche reingeschüttet. Dann ist aus dem Backpulver und dem Essig CO2 nach oben gestiegen und der Luftballon wurde aufgeblasen. CO2 ist farblos und nicht giftig.

Wir haben überlegt, wie wir der Erde helfen können:

Strom wird bei uns vor allem durch das Verbrennen von Kohle in Kohlekraftwerken hergestellt. Bei der Verbrennung entsteht CO2. Wenn wir nicht so viel fernsehen, brauchen wir weniger Strom. Auch Nintendo oder Wii sind nicht so gut. Es wäre gut, wenn jeder einmal in der Woche auf den Fernseher verzichtet. Anstatt mit dem Auto fahren, könnten wir mit dem Fahrrad fahren. Wir sollten lieber Glasflaschen als Plastikflaschen kaufen. Auch auf Fleisch und Wurst könnten wir einmal in der Woche verzichten.

(Dieser Text wurde aus den Berichten von Annalena, Simon, Elijah und Lara aus der 4b zusammengefasst.)

 

Hier entsteht eine neue Informationsplattform.