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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Schüler-Redaktion "Projekt Schreiben"

Wir wollen unseren Schülern in einem Redaktionsteil die Möglichkeit bieten, aus ihre schulischen Erfahrungen  und Erlebnissen weiterzugeben.

Die neuesten Berichte finden Sie immer auf der Startseite, ältere Berichte stehen hier.

 

Die Ethikgruppe von Frau Marion Kremer gewann einen Preis im Landeswettbewerb

Die Ethikgruppe der 3. Klassen von Frau Marion Kremer beteiligte sich an einem Landeswettbewerb des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus "Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn". Neben einem Preisgeld von 200€ ist die Gruppe für 3 Tage zur Presiverleihung nach Ingolstadt eingeladen, wo sie gemeinsam mit den anderen Preisträgern ihren Wettbewerbsbeitrag über die "Donauschwaben" präsentieren werden. Begleitet werden die 3 Tage von einem umfangreichen Begleitprogramm für die Kinder. Berichte der Kinder finden unter diesem Text.

 

Vierte Klasse baut Ihre Zukunftsstadt

In einem Kunstprojekt mit Ihrer Kunsterzieherin Frau Julia Bieber baute sich die Klasse 4b in Gruppen visiönäre Städte der Zukunft aus Kunststoffmaterialien, die normalerweise weggeworfen werden. Hierzu schrieben die einzelnen Gruppen auch Texte, um Ihre architektonischen Gestaltungsversuche zu reflektieren. 

Zukunftsstädte der Klasse 4b

Das magnetische Zukunftsstadion

Wir bauten in der Vorviertelstunde aus Magneten das verrückteste, magnetischste Stadion der Welt. Von außen ist das Stadion schwarz, aber von innen ist es bunt. Innen sind zwei kunterbunte Bälle, mit denen spielen je Ball, eine Mannschaft.
Die kindischen Jungs aus unserer Klasse nahmen immer unsere Steine weg. Unser Stadion fiel gefühlte 1000 Mal um.
Doch endlich war es fertig. Besonders cool ist, dass es an der Wand hängt, denn unsere Klassenzimmerwand ist magnetisch. Außerdem fliegen die Spieler mit Privatjets in das Stadion.
Vielleicht gibt es das Stadion in der Zukunft irgendwann einmal wirklich.

Die beiden Konstrukteure Emely und Winona aus der 4b

 

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Schlittenfahren statt Sportunterricht

Um den Winter auch richtig zu nutzen, wurde im Januar 2013 in einigen Klassen der Sportunterricht durch ein zünftiges Schlittenfahren ersetzt. Bericht der Klasse 1a siehe unten.

 

Besuch beim Treuchtlinger Bürgermeister

Am Donnerstag, den 25.10.12 besuchten wir, die Klassen 4c und 4b, das Rathaus. Zuerst waren wir im großen Sitzungssaal und hatten Fragen für den Bürgermeister mitgebracht. Es hingen interessante Bilder von seinen Vorgängern an der Wand.
Der Bürgermeister konnte fast alle Fragen beantworten. So hat er uns zum Beispiel erzählt, was er an dem Tag noch alles zu tun hat. Das war ganz schön viel. Er war sehr nett und fragte uns, was wir am Schulgelände verändern wollen. Wir hatten tolle Ideen. Am Schluss bekamen wir Bonbons.
Danach machten wir einen Rundgang durch die verschiedenen Abteilungen und ins Bürgermeisterbüro, wo Herr Baum telefonierte.
Alle waren sehr neugierig und hatten viele Fragen. In der Stadtkasse wurden wir im Tresor eingesperrt. Als das Licht ausging, haben alle Mädchen geschrien. Es waren viele Ordner im Tresor und die Tür war ungefähr 25cm dick.
In der Abteilung Bauen und Unterhalt sahen wir einen Kanal von innen und die Schule von oben.
 Hier noch ein paar Meinungen zu dem Besuch:
„Im Rathaus war es sehr interessant.“ (Elena)
„Ich fand es gut, weil der Bürgermeister alle Fragen beantwortet hat.“ (Joshua)
„Mir hat der Tresor gefallen.“ (Emely)
„Der Tresor war ganz schön dick.“ (Nathanael)
„Ich fand es schön, weil es wundervolle Bilder gab.“ (Daniel)
„Es war toll, weil wir die Schule von oben sehen konnten.“ (Chiara)

Klasse 4c

 

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Richtiges Verhalten auf dem Eis für Viertklässler

 

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Lernwerkstatt im Advent - Lernen miteinander und voneinander

Die Klassen 1a und 4a gemeinsam in der Adventslernwerkstatt – ein Erlebnis!
Die Klasse 4a hat die Klasse 1a in die Lernwerkstatt eingeladen. Die „Großen“ führten den „Kleinen“ zwei Bilderbuchkinos vor. Sie hießen: „Ein großer Tag für Vater Martin“ und  „Der Sternenbaum“. Der 1a haben die zwei Bilderbuchkinos sehr gefallen. Nach den Bilderbuchkinos zeigte die Klasse 4a, wie man in der Lernwerkstatt arbeitet. Wir, die 4a, waren die Lernpaten der 1a. Als Lernpaten haben wir den „Kleinen“ alles genau erklärt und mit ihnen gearbeitet. Wir glauben, der 1a hat es super gefallen – genauso wie uns. Als nächstes wollen wir die 1a zu Ostern einladen.
Redaktion: Sara, Tim Sch., Jannik, Michael

 

 

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Advent in der Grundschule

In diesem Jahr wollte die Grundschule Treuchtlingen die adventliche Zeit einmal anders gestalten. Die Lehrerinnen und Lehrer beschlossen in dieser,  im jahreszeitlichen Ablauf so wichtigen Zeit, wieder mehr zu den ursprünglichen Ideen zurückzukehren. So wurde das Motto der Grundschule „Freude schenken“. Vielfältige Aktionen durchzogen die Wochen bis zu den Weihnachtsferien. An jedem Dienstag besuchte eine andere Klasse die Geriatrie im Treuchtlinger Krankenhaus um den alten Menschen in einem vorbereiteten Programm etwas  adventliche und kindliche Atmosphäre zu bieten und Abwechslung in den Krankenhausalltag zu bringen. Die Kinder schmückten die Türen der Station mit gebastelten Sternen, Engeln und Weihnachtsbäumchen, die andere Klassen hergestellt hatten. Verschiedene Besuche in Kindergärten und  im Altersheim rundeten die adventlichen Aktionen mit Theaterspiel und Vorlesekreisen ab. Damit auch Besinnung und Geruhsamkeit in die Schulhäuser einziehen konnte, wurde in Wettelsheim ein Raum der Stille geschmückt, in den sich die  Kinder in der Pause zurückziehen konnten, um Ruhe und Stille in adventlicher Umgebung zu genießen. In der Schule wurde auch, wie im vergangenen Jahr für die Treuchtlinger Tafel gesammelt, um auch an die Menschen zu denken, die im Moment weniger haben.
Unter der Leitung  der Fachschaft Religion und Frau Stefanie Preisinger, endet jede schulische  Woche in der Adventszeit mit einer Andacht in der stimmungsvoll geschmückten Aula, die die Kinder einstimmen sollten auf das adventliche Wochenende.

 

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Besuch der Klasse 4b im Altenheim

Am Donnerstag, den 20.12.2012, besuchte die Klasse 4b der Grundschule Treuchtlingen zusammen mit ihrer Lehrerin das Altenheim in Treuchtlingen. Mit Weihnachtsliedern, einem Gedichtvortrag (Tannengeflüster von James Krüss) und einem Theaterstück (Das Erlebnis des alten Autos) begeisterten sie die zahlreich erschienen Bewohner des Altenheimes. Auch die Moderation übernahmen die Schüler selbst. Das gesamte Programm hatten die Kinder zusammen mit ihrer Lehrerin eigens für diese Aufführung einstudiert. Selbst das Auto für das Theaterstück wurde extra gebastelt.

Es war für die Kinder eine Begegnung der besonderen Art, da sie spürten wie sich die alten Leute über diese willkommene Abwechslung freuten. Zum Abschluss sangen alle zusammen das Lied „Alle Jahre wieder“. Als kleines Dankeschön bekamen alle Kinder ein weihnachtliches Überraschungsei geschenkt.

 

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Ein Tag in der Lernwerkstatt mit der Klasse 4a

Die Klasse 4a war ebenfalls in der Forscher-Lernwerkstatt und hat alles ausprobiert. Die einzelnen Stationen hießen Perfekt 1000, Bunte Bausteine, Mechaniko, Reflexio, Geostadt, Gagantica und Kugeln+Stäbe=?. Es gab sogar Kinder, die es geschafft haben, bei Perfekt 1000 etwas zum Laufen zu bekommen. Es war ein Boot, ein Kettenfahrzeug und ein Auto. Perfekt 1000 hat uns allen am besten gefallen. Jeder wünscht sich jetzt diesen Baukasten auch für Zuhause. Am Ende des Tages gingen alle fröhlich heim. Hoffentlich dürfen wir bald wieder in die Lernwerkstatt.

(Max, Jannik, Sara, Melanie, Michael)

 

 

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Schüler berichten aus der Lernwerkstatt

Über die Arbeit der Klasse 4b in der Forscher- Lernwerkstatt

Im Monat Oktober 2012 stand unsere Lernwerkstatt im Zeichen des Forschens und Experimentierens. In verschiedenen Bereichen konnten unsere Schüler Ihren Forschergeist wieder beleben. Die Kinder der Klasse 4b berichten, was sie dort erlebt und gebaut haben. Hier sind Schülerberichte der einzelnen Gruppen:

Der Amtrack
Wir bauten ein Fahrzeug, das an Land und im Wasser fahren kann. Es benötigt vier Batterien um vorwärts zu kommen. Im Wasser kann es schneller als an Land fahren, denn es hat drei Propeller für das Wasser. Zum Bauen haben wir sehr viele Bauteile gebraucht.

(Jonas, Nico W., Joshua)

Unser Rennauto
Wir waren in der Lernwerkstatt und bauten ein Rennauto. Es fährt sehr schnell vorwärts. Wir brauchten zwei Batterien. Es ist klein, aber fein. Im Klassenzimmer bauten wir auch noch einen Propeller an und ein Abschleppseil.
An einem anderen Baukasten bauten wir auch noch eine Klingel und nervten unsere Mitschüler damit, dass wir ständig klingelten.
(Sebastian, Lukas B., Lukas K.)

In der Lernwerkstatt kann man viele interessante Dinge erkunden und bearbeiten. Viele Materialien wurden zum Lernen bereitgestellt. Es ist für jede Jahrgangsstufe etwas dabei. Wir bauten einen Rapunzelturm mit Haus. Doch wir bauten nicht alleine. Auch andere Kinder saßen auf der Decke.
Unsere Klassenkameraden hatten an den anderen Stationen viel Spaß. Auch ein Mikroskop ist vorhanden. Dort kann man sich verschiedene Dinge genauer ansehen. Auch eine Geostadt konnte man bauen. Jedes Kind hatte verschiedene Ideen. Ein Balancierbrett ist auch vorhanden.
In der Lernwerkstatt hat man immer viel Spaß!
(Leonie, Sophia, Nele)

In der Lernwerkstatt gibt es fünf Baukästen. An einem haben wir gebaut. Das ist sehr schwer und braucht Geduld. Wir bauten ein Wasserfahrzeug, das im Wasser fahren kann. Aber wir haben immer noch kleine Probleme. Unser Motor braucht vier Batterien. Es hat lange gedauert und viel Arbeit gemacht. Doch uns machte es riesigen Spaß!
(Luca, Nico K., Mario)

Gruppe Mikroskop
Wir mischten schmutziges Wasser mit Blättern und Baumrinden. Das sah interessant aus. Es gab Teststreifen, mit denen wir etwas ausprobieren durften. Im Pausehof holten wir Materialien und fühlten uns dabei wie echte Wissenschaftler. Wir wollten sogar Frau Bösels Blut testen, aber wir hatten keine Nadel. Wir hätten so gerne das Blut getestet. Es gab noch kleinere Glasplatten, wo wir etwas herausfinden sollten. Wir saßen ganz lange am Mikroskop. Leider wollten die anderen auch, aber wir sagten Nein!!! Leider mussten wir trotzdem gehen, weil uns die anderen verpetzt hatten. Also gingen wir an eine andere Station.
(Selina, Jenny)

Das Hündchenauto
Es war am Anfang ein bisschen kompliziert. Doch danach ging es leicht. Das Hündchenauto ist ein echt witziges Gefährt. Man braucht nicht so viele Teile, deswegen hat es nicht so lange gedauert. Der Motor geht sehr gut und es fährt sogar über Hügel. Das ist unglaublich. Es ist zwar klein, aber fein.
(Max, Emely)

Unser Wassermodell
Wir waren in der Lernwerkstatt und haben ein Wasserfahrzeug gebaut. Wir brauchten viel Material. Als es fertig war, sah es aus wie ein Hund. Dann schalteten wir das Wasserfahrzeug ein und die Propeller flogen weg. Das war lustig. Am Montag probieren wir das Fahrzeug im Schwimmbad aus. Wir sind gespannt, ob es auch wirklich im Wasser fährt.
(Marie, Hannah, Winona)

Unsere Prototypen werden getestet

Natürlich müssen alle konstruierten und gebauten Wasserversuchsfahrzeuge getestet werden. Hier ist der stolze Ingenieur und Testfahrer Jamie bei der Erprobungsfahrt seines Fahrzeuges zu sehen.

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Gemeinsames Frühstück der Klassen 4a und 1a

Vor den Herbstferien haben wir die Klasse 1a zum gesunden Frühstück eingeladen. Es gab Finger food mit Karotten, Gurken und Paprika. Dann gab es auch noch Schnittlauchbrote mit selbstgemachten Frischkäse. Zwei Mädchen haben Vanillequark mit Obst zubereitet. Die Klasse 1a hat auch leckere Obstspieße gemacht. Aus dem restlichen Obst mischten sie einen großen Obstsalat. Als wir alles zubereitet hatten, haben wir die Kinder der Klasse1a abgeholt. Jede Gruppe hat den Kleinen erklärt, was wir zubereitet haben. es war sehr lecker und allen hat es Spaß gemacht. Als nächstes werden wir die 1a zu Weihnachten einladen, zum Plätzchen essen. Darauf freuen wir uns schon.

(Redaktion; Max, Sara, Michael, Jannik, Melanie)

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Erneuter Erfolg in der Umweltbildung 11 mal den Titel "Umweltschule in Europa"errungen

Nachdem die Grundschule Treuchtlingen im Landkreis vor 3 Wochen den Umweltpreis mit 700€ gewonnen hat, gab es nun eine erneute Ehrung.

Für ihr Engagement in Sachen Umwelt und Nachhaltigkeit haben 184 bayerische Schulen die Auszeichnung „Umweltschule in Europa – Internationale Agenda 21-Schule“ erhalten. Landeskoordinator Klaus Hübner vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) nahm  im Rahmen eines Festaktes am Dietzenhofer-Gymnasium in Bamberg die Preisverleihung vor. Landeskoordinator Hübner zeigte sich stolz, dass sich bei den teilnehmenden Schulen das ganze Spektrum der bayerischen Schullandschaft abbildet. Nicht nur Grund- und Hauptschulen, Mittelschulen, Realschulen und Gymnasien beteiligten sich, sondern auch Wirtschafts- und Berufsschulen oder Fördereinrichtungen. Manche Häuser sind schon seit über zehn Jahren mit von der Partie und verankern das Thema Nachhaltigkeit fest im Schulprofil – so auch die Grundschule Treuchtlingen, die schon ein „Dauergast“ bei diesen Auszeichnungen ist. Mit ihrer nachhaltigen Umweltbildung ist sie ein „Leuchtturm“ in diesem Bereich.„Die Erfahrungen der Kollegen zeigen, dass sich mit dieser Projektarbeit viele wichtige Kompetenzen bei den Schülern fördern und festigen lassen, die auch im späteren Berufsleben von großer Bedeutung sind“, so Hübner beim Festakt.Die Grundschule Treuchtlingen hat einen „Umweltkalender“ erstellt, in dem alle bisher von ihr ins Leben gerufenen Umweltprojekte erfasst sind und fortgeschrieben werden (z.B. Auwald bei Graben, neue Auwald-Pflanzung bei Dietfurt, Bienen-Projekt zusammen mit dem Kindergarten „Am Burgstall“, Gewässeruntersuchungen mit dem Umweltzentrum, Arbeit in der schuleigenen Streuobstwiese, Aktionen zur gesunder Ernährung, Pflege des Fußfühlpfades im Kurpark,etc. ). In jedem neuen Schuljahr werden die Projekte wieder aufgegriffen und im Sinne der Nachhaltigkeit weiterentwickelt, wobei die Schulklassen unterschiedliche Aufgaben übernehmen.

 

 

 

Kartoffelfeuer mit Schambacher Schülern

Wandertag einmal anders

Im Vordergrund des Wandertages der Klasse 2e aus Schambach stand in diesem Jahr die herbstliche Naturerfahrung.

Als erstes besuchten die Schüler aus Schambach mit ihrer Lehrerin Frau Sabine Rosak verschiedene Hecken im schönen Schambachtal, um die herbstlichen Früchte und  Sträucher genauer kennenzulernen. Danach kam das Highlight. Gemeinsam mit Willi Wurm (dem unterrichtlichen Begleiter der Kinder) durften die Kinder auf einem Acker der Familie Rupp Kartoffeln ernten und gleich an einem Kartoffelfeuer grillen.

Etwas, das früher ein fester jahreszeitlicher Baustein im kulturellen Naturerlebnis einer Schule war, wurde hier wiederbelebt. Erweitert wurde das Thema noch im Bereich „Freies Schreiben“ ...siehe Bild unten.

 

 

 

Lese-Könige und Lese-Kaiser gekrönt

Die vielen Aktivitäten der Grundschule in Sachen Lesekompetenz mündeten in eine Krönung der besten Leser.

Auch im gerade abgelaufenen Schuljahr 2011/12 gab es an der Grundschule Treuchtlingen verschiedene Projekte mit dem Schwerpunkt Lesen. Ziel der Bemühungen ist, nicht nur die grundlegende Bedeutung des Lesens in unserem Leben zu unterstreichen, sondern vor allem den Spaß daran zu wecken. Höhepunkt war auch heuer eine überaus gelungene Abschlussveranstaltung mit der Auszeichnung der Lese-Könige und der Krönung der Lese-Kaiser.

Kinder lieben bekanntlich Geschichten. Gebannt können sie lauschen, wenn ihnen ein spannendes Abenteuer erzählt oder vorgelesen wird. Wenn sie dann lesen können, steht ihnen selbst der Weg in die Welt der Bücher offen. Und je besser sie lesen können, umso freier können sie sich in dieser Welt bewegen und all ihre Facetten entdecken. Aus Buchstaben werden Worte, aus Worten werden Geschichten, welche die Fantasie zu Bildern werden lassen. Magische Welten entstehen. So sollen Kinder im Grundschulalter nicht nur das Lesen lernen, sondern auch erfahren, welche Freude es bereiten kann.

Noch vor Ende des Schuljahres war unter anderem Christine Schmidt mit "buchunterwegs" an der Grundschule Treuchtlingen. In einer Mitmach-Lesung begeisterte sie die Schüler für die "Olchis". Die Geschichte wurde später von Schülern der zweiten Klassen künstlerisch umgesetzt.

Im abgelaufenen Schuljahr startete auch das Projekt der "Lesepaten". Wöchentlich treffen sich die ehrenamtlichen Lesepaten mit ihren "Patenkindern" aus den verschiedenen Klassen, lesen mit ihnen und fördern zugleich die Freude am Umgang mit der deutschen Sprache.

Bereits gute Tradition ist der Lesewettbewerb. In allen Klassen wurden von den Schülern zwei Lesekönige gekürt. Diese durften dann einer fachkundigen Jury vorlesen, die nach genau definierten Kriterien schließlich je Klassenstufe zwei Lesekaiser ermittelte.

Noch kurz vor Ende des Schuljahres fand die Krönungsfeier für die Lesemajestäten statt. Eröffnet wurde die Feier mit einem Lied, gesungen von den Kindern der Klasse 4c. Dann erlebte das Publikum eine gelungene Aufführung, in der unter Anleitung der Lehramtsanwärterin Rahel Wittmann die Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart in einer gelungenen Verbindung von vorgelesenem Wort, Musik und Bildern zu einem Schattenspiel umgesetzt wurde. Zur zauberhaften Musik, die vielen Kindern aus dem Gastspiel der Wiener Operntruppe "Papageno" noch in lebhafter Erinnerung war, lasen die Lesekönige die Geschichte vor, während Schüler der vierten Klasse ihre Stabfiguren zum Leben erweckten.

Schließlich folgte die mit großer Spannung erwartete Ernennung der Lesekaiser. Sie heißen Taha Demir (Klasse 1b), Maximilian Lasar (1c), Leni Schmidt (1c), Lea-Sophie Lechner (2c), Jessica Auer (2b), Katahrina Becker (3e), Emily Schmidt (3c), Ronja Strauß (4e) und Max Bürlein (4e).

Alle Lese-Hoheiten erhielten eine Urkunde und einen Kinogutschein, gestiftet vom Förderverein der Grundschule.

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Ich seh jetzt was, was du nicht siehst! -Kunstprojekt der Grundschule mit dem Haus Altmühltal

In einer Ausstellung zeigen die Schüler der GS Treuchtlingen ihre Erfahrung mit behinderten Menschen.

 

Pappenheim- Unter dem Motto „Ich seh´ jetzt was, was du nicht siehst“ eröffneten die 28 Treuchtlinger Schülerinnen und Schüler der vierten Klasse letzten Mittwoch ihre Ausstellung im Haus Altmühltal. Auf verschiedenen Infotafeln wird ein Gemeinschaftsprojekt zwischen den Kindern und dem behinderten Künstler Karl Albrecht ausgestellt.

Seit Wochen war diese Ausstellung vorbereitet worden. Die vierte Klasse der Grundschule Treuchtlingen hat sich in zwei Fächern, dem auch in den Schulen immer aktueller werdendem Thema „Behinderung“ gestellt. Die Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Arten und Ursachen von Behinderung kennen. In Filmen  erfuhren sie, wie gleichaltrige Kinder mit  verschiedenen Behinderungen umgehen. Auch ein Treffen mit einem Blinden, der sein Leben mit Hilfe verschiedenster Tricks und seinem familiären Umfeld meistert, stand auf dem Programm. Kritisch wurden Fragen nach dem Umgang mit behinderten Menschen reflektiert. „Viele Menschen wollen sich nicht damit auseinander setzten, weil es für sie so traurig ist oder weil sie nur Gesunde sehen wollen“, schreibt eine Schülerin. „Behinderte werden ausgegrenzt. In normale Schulen dürfen keine Behinderten rein“, so ein anderer Viertklässler.

Zentrales Element des Projekts war eine Gemeinschaftsarbeit mit dem Künstler Karl Albrecht. „Vorher habe ich nur einen Behinderten gesehen. Jetzt sehe ich, dass er ein wahrer Künstler ist! Er drückt mit der Linie seine Gefühle aus. Das Malen macht ihn glücklich und gesund“, beobachtet ein Schüler. Ausgehend von diesen Linienbildern gestaltete die Klasse eine Stadt aus verschiedenen Häusern, welche die Verbindung zwischen Behinderten und den Kindern verdeutlichen soll. Höhepunkt war dabei natürlich der Gemeinsame Aufbau  der Ausstellung im Haus Altmühltal, wo sie neben Karl Albrecht auch die andern behinderten Bewohner kennenlernen durften. „Ich seh´ hier was, was du nicht siehst, und das sind Menschen, die Gefühle haben. Sie sind wie wir auch: manchmal nett und manchmal Schlitzohren“, resümiert eine Schülerin. „Ich muss blind gewesen sein, dass ich das nicht schon vorher gewusst habe.“ Schnell verlieren die Kinder hier ersten Berührungsängste. Sie schieben die Bewohner im Rollstuhl umher, teilen ihre Gummibärchen oder streicheln einfach nur die Hand des andern. Wie wichtig derartige Begegnungen zum Erwerb konkreter Handlungskompetenzen im Umgang mit Behinderten ist, wird bei folgender Aussage eine Schülers deutlich: „Vorher dachte ich, dass behinderte Menschen irgendwie komisch sind, weil ich keinen kannte. Jetzt weiß ich aber, dass sie wie andere Menschen auch sind“

Das Projekt „Ich seh´ jetzt was, was du nicht siehst“  ermöglicht einen Blick hinter die Fassade von Menschen, die wir selbst oft abwerten, unterschätzen oder sogar ausgrenzen.  Die Kinder haben es geschafft,  die Dinge durch eine neue Brille zu betrachten- ein Schatz, den sie ihr Leben lang bei sich tragen werden!