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Leiter des kenianischen Waisenhauses besuchten Grundschule Treuchtlingen

Strahlende afrikanische Kinderaugen, aus denen so manche Freudenträne rollte – das konnten die Schüler und Lehrkräfte der Grundschule Treuchtlingen erleben und nachempfinden, als das Ehepaar John, zwei deutsche Mitarbeiter in den Waisenhäusern in Tinderet, ihre Dias vom Eintreffen der Schuhkartons in Kenia vorführten.

Zwei Tage ihres Heimaturlaubs verbrachten die Gäste aus Kenia an der Grundschule Treuchtlingen.

In den Schulhäusern Wettelsheim und Treuchtlingen besuchten sie mehrere Klassen und erzählten den Schülern vom Leben der Waisenkinder in Tinderet.

In Diavorträgen, zu denen auch Eltern eingeladen waren, untermalten sie ihre Berichte mit farbenfrohen Bildern aus Afrika. Den Treuchtlinger Kindern wurde schlagartig deutlich, dass es für die Kinder in Afrika etwas ganz Besonderes ist, was für sie selbst als selbstverständlich gilt – z.B. ein eigenes Bett zu haben. Sie spürten aber auch, dass es den Kindern dort dank der Hilfe der  Menschen hier inzwischen sehr viel besser geht als früher. Besonders interessant waren dabei natürlich die Bilder von der Schuh-kartonaktion, die im Vorjahr an der Grundschule Treuchtlingen durchgeführt wurde. Zu Weihnachten bekam so jedes Kind ein Päckchen. So mancher Treuchtlinger Grund-schüler erkannte auf dem Dia sein eigenes Päckchen wieder – und so waren die dankbar leuchtenden Kinderaugen für ihn der schönste Dank für seine Hilfe.

Inzwischen ist an der Grundschule Treuchtlingen eine weitere Aktion für die Waisenhäuser in Tinderet gelaufen. Viele Schüler zweigten von ihrem Taschengeld einen kleinen Betrag als Osterspende ab; Eltern stockten dies auf und einige Klassen sammelten zusätzlich bei Feiern und Festen. So konnte Rektor Wagner dem Ehepaar John einen Scheck über 800 € überreichen – von den Kindern der Grundschule Treuchtlingen für die Kinder der Waisenhäuser in Tinderet. Diese Spende ist zweckgebunden für neue Schulmöbel in den Waisenhäusern. Diese werden von den Arbeitskräften der Diguna, die für Tinderet zuständig ist, selbst gebaut, aber das Material muss natürlich gekauft werden.