A A A |
Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Nachdem sich unsere Grundschule im Bereich der Umweltbildung und des „praktischen Lernens“ einen Namen gemacht hat und auch entsprechend gewürdigt wurde, ist es auch Teil unseres Schulprofils die Kinder im Hinblick die Anforderungen der Zukunft auch im medialen Bereich und im selbstbestimmenden Lernen vorzubereiten. Daneben ist es ebenso wichtig die verschieden Kompetenzen, die sie im Bereich der Umweltbildung, praktischen Lernen und im normalen Unterricht erfahren durften, wie Sozial-, Selbst-, Methoden- und Medienkompetenz, in anderen Bereichen über neue Wege umzusetzen und anzuwenden.Die Lernwerkstatt soll als „flexibles Klassenzimmer“ genutzt werden. Dies bedeutet, dass die normale lehrerzentrierte Ausrichtung aufgehoben wird, oder bei Bedarf auch eine Möglichkeit ist. Über verschiedene Wandsysteme(flexible Tafeln)kann in kleinen Gruppen an diversen kleinen Tafeln gearbeitet werden und Ergebnisse umgehängt und anderen präsentiert werden. Die Möbel sind ebenfalls flexibel zu Kleingruppen zusammenstellbar und jederzeit veränderbar, so dass vor allem die Arbeit in verschiedenen Sozialformen hier sehr gut möglich ist. Unsere Lernwerkstatt verfügt über 4 PC Arbeitsplätze, damit die Kinder zum einen sich mit neuen Lernprogrammen auseinandersetzen (immer partnerweise) und zum anderen einen Internetzugang haben, damit sie über spezielle Zugänge ( Kindersuchmaschine „blinde-Kuh“ oder das Leseportal „Antolin“) sinnvoll im Internet arbeiten lernen.Als Ergänzung wurde ein mobiles interaktives Whiteboard („digitale Tafel“) in die Lernwerkstatt integriert. Andere Länder ( wie Großbritannien ) machen es uns vor und haben bereits viele positive Erfahrungen mit interaktiven Tafeln im Unterricht gemacht. Durch deren Einsatz haben sie viele verschiedenste methodisch-didaktische Erfahrungen sammeln können. Schülerinnen und Schüler zeigten sich motivierter und beteiligten sich aktiver. Das Schreiben bestimmter Text- und Bildelemente an der Tafel machte auf einmal Spaß und alle wollten gerne an die Tafel und dort arbeiten.

Der Vorteil liegt also klar auf der Hand. Das interaktive Whiteboard bietet bessere Präsentationsmöglichkeiten von Unterrichtsmaterialien, ein hohes Maß an Lernmotivation und eine Vielzahl von Interaktions-Möglichkeiten für Schüler.

Der didaktische Kern dieses „Klassenzimmers“ ist es diese Lernumgebung als Lernwerkstatt, z.B. als Lesewerkstatt oder als naturwissenschaftliche Experimentierwerkstatt zu nutzen. Einzelne Module (wie Optik- Strom-, Magnet- und Geometriewerkstatt) werden in handlichen Boxen zwischengelagert und bei Bedarf von den Lehrern aufgebaut und in einem zeitlichen Rahmen den Kindern für gesteuertes und selbstentdeckendes Arbeiten zur Verfügung gestellt. Dieser Raum soll deshalb auch diese Konzept der Lernwerkstatt unterstützen und ergänzen. Sehr aktiv haben die Lehrer der 3. Klassen eine Lernwerkstatt Strom aufgebaut, deren Krönung ein Stromfahrrad ist, mit dem Strom für eine Lampe oder einem CD-Player hergestellt werden kann.