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Thermenstadt im Naturpark Altmühltal

Die Natur - unser Freund
Nature - our friend

Begonnen hatte alles bereits vor einem Jahr mit dem Suchen unserer Partner für das Comenius-Projekt.

Über E-Mails und intensive Suche im Internet fanden wir unsere zukünftigen Partner in Deva (Rumänien) und in Aksaray (Türkei).

Im Januar fand dann das vorbereitende Treffen statt, bei dem das Projekt für das Schuljahr 2006/07 geplant und die Antragsformulare ausgefüllt wurden. Marion Kremer und Sonja Strunz reisten dazu nach Deva und erledigten die notwendigen Formalitäten. Wir einigten uns auf das gemeinsame Thema „Nature – our friend“.

Koordinierende Schule wurde die Grundschule Treuchtlingen. Danach mussten wir lange auf die endgültige Genehmigung des Antrags warten, bis uns dann Anfang August die positive Rückmeldung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) erreichte. Damit war auch der Startschuss für unser Projekt gegeben.

Die erste gemeinsame Arbeit war das Vorstellen einzelner Klassen mit Name, Alter und Lieblingstier. Daneben beschäftigten sich bereits mehrere Klassen mit dem Projekt-Thema „Die Natur – unser Freund“. So traten am Sonntag, 12.11.06 drei schwer bepackte Lehrer der Grundschule Treuchtlingen die 17-stündige Bahnreise nach das in Transsilvanien liegende Deva an. Neben Projektleiterin Marion Kremer waren noch Sabine Rosak und Rektor Claus Wagner dabei.

In Deva wurden die Delegationen der drei Schulen ganz herzlich begrüßt, zuerst von der Schulleitung der gastgebenden Schule mit dem dort traditionellen Brot und Salz, dann aber auch vom Bürgermeister der Stadt Deva, der das große Interesse der Stadt deutlich machte.

Im Mittelpunkt der Begegnung aber stand die intensive gemeinsame Arbeit im Dienste des geplanten Projekts. Die Gäste nahmen am Unterricht in der Schule teil, wurden über das rumänische Schulsystem informiert und bekamen viele Eindrücke in den Schulalltag in Rumänien. Gleichzeitig aber wurde aufgearbeitet, was bisher schon in den einzelnen Schulen geschehen war – entstandene Produkte wurden ausgetauscht.

Viele Stunden wurden damit verbracht, die nächsten Aufgaben der einzelnen Schulen genau zu planen und zu terminieren und einen Zeitplan für die Zusammenarbeit festzulegen. Neben der intensiven Arbeit, die weitgehend in Englisch stattfand, gab es natürlich auch Gelegenheit, Land und Leute, Natur und Kultur ausgiebig kennen zu lernen. Gegenseitig stellte man sich die jeweilige Heimat vor; die Gastgeber konnten dies in der Praxis tun. Dabei kamen die Traditionen des Landes nicht zu kurz; die Kinder waren gerade in Sachen Folklore sehr aktiv. Vor allem aber durften die Gäste in Deva eine unbeschreibliche Herzlichkeit und Gastfreundschaft erleben; stets wurden sie perfekt betreut,wer einen Wunsch nur andeutete, bekam ihn auch sofort erfüllt.

Als die Treuchtlinger Delegation am Freitag, 17.11.06 kurz vor Mitternacht die Rückreise antrat, war die Verabschiedung noch herzlicher, als es die Begrüßung bei der Ankunft schon gewesen war, und manche Träne wurde vergossen. In der gemeinsamen Arbeit war eine echt freundschaftliche Beziehung entstanden, die wie die Pflanzen in dem Projekt zu wachsen beginnt. Diesen bildhaften Vergleich hatte Projektleiterin Marion Kremer beim offiziellen Resumee gewählt. Es wurde ganz deutlich, das sich alle Beteiligten schon auf das nächste Partnerschaftstreffen freuen, das im März 2007 in Treuchtlingen stattfinden wird.